"Mikrobielle Carbonisierung und Humusaufbau". Der Natur auf’s Handwerk geschaut.

  

"Mikrobielle Carbonisierung und Humusaufbau". Der Natur auf’s Handwerk geschaut.  

Aufbau und Erhaltung unserer landwirtschaftlichen Böden,

eine der Natur abgeschaute Methode.

und

„Microorganismen zur Wurzelbehandlung und Bodenverbesserung“

Die ertragsteigernde Wirkung der natürlichen Helfer für die Pflanzenwurzel, Bakterien, Mykorrhiza und Trichoderma.

Datum: 08.02.2013    Zeit: 18:00 bis 21:00  Ort: 27419 Wohnste, Anschrift folgt

Datum: 22.02.2013    Zeit: 18:00 bis 21:00  Ort: 34439 Eissen, Anschrift folgt

Zusammenfassung:

Die im Alltag unsichtbaren, aber doch alles bestimmenden Mikroben, die mit höchster Effizienz arbeiten und vielmehr zu dem Erfolg oder Misserfolg unserer Arbeit beitragen können, als wir es wahrhaben wollen, sind Thema des Seminars. So kann der Prozess der natürlichen Kohleentstehung (Inkohlung) auch heute noch ablaufen. Herr Witte ist der Meinung, dass die berühmte Terra Preta und auch die fruchtbaren Schwarzerdeböden Europas durch mikrobielle Carbonisierung entstanden sind. Selbst große Braunkohlevorkommen könnten so entstanden sein. Durch sein besonderes Kompostierungsverfahren lässt sich eine mikrobielle Carbonisierung von organischen Stoffen in kurzer Zeit und mit äußerst günstigen Maßnahmen durchführen. Herr Witte kann auf jahrelange Versuchserfahrung zurückgreifen. Er hat Böden( 4 x 10 ha), die ihm eine Agrargenossenschaft zur Verfügung gestellt hat, innerhalb von 2-3 Jahren so aufgebaut, dass dort heute 95 dt/ha Weizen  mit etwa  800 Ähren pro m² gedroschen werden. Diese Erträge erreichte er nur durch Einsatz des nach seiner Methode hergestellten CarbonKomposts, ohne zusätzliche mineralische Düngung, ohne Fungizideinsatz, ohne Einsatz von Wuchsstoffen. Auf diesen Flächen wurde nur eine Herbizidspritzung durchgeführt. Außerdem hat Herr Witte ein Verfahren entwickelt, um Gärreste aus Biogasanlagen so aufzubereiten, dass sich die Gärreste in einen Carbondünger umwandeln und dieser Dünger auch für Höchsterträge bei gleichzeitiger Verbesserung der Böden sorgt.

Nach einem Gespräch mit Herrn Witte sagt Henning Knutzen „ Wenn das stimmt, werde ich meine gesamten Erfahrungen der vergangenen 20 Jahre in der Kompostierung wohl überdenken müssen. So ein Verfahren könnte die gesamte Landwirtschaft revolutionieren. Wenn der biologische Landbau in Zukunft Bestand haben und konkurrenzfähig bleiben will, müssen die Erträge nachhaltig steigen. Aber auch der konventionelle Landbau könnte durch solche Maßnahmen Vorteile ziehen und kostengünstiger und nachhaltiger produzieren. Vielleicht gibt es „mehrere Wege, die nach Rom führen“. Wir brauchen solche neuen Wege in der Landwirtschaft und das Verfahren von Herrn Witte ist vielleicht ein gangbarer Weg.

Eine ganzheitliche Betrachtung.

Mit einem zusätzlichen Beitrag:

„Microorganismen zur Wurzelbehandlung und Bodenverbesserung“

Die ertragsteigernde Wirkung der natürlichen Helfer für die Pflanzenwurzel, Bakterien, Mykorrhiza und Trichoderma.

Referent Herr Markus Becker, Bactiva GmbH

Freuen Sie sich schon jetzt auf einen informativen und nachhaltigen Seminartag.

Eine Praktische Umsetzung der Methode ist auch eng mit dem Aufbau eines Biomeilers verknüpft daher ist das Seminar von Herrn Witte mit dem Workshop des Biomeilers kombiniert. Im unmittelbaren Anschluß ab 18:00 bis 21:00 Uhr beginnt der Workshop zum Biomeiler mit einem Seminarteil. Der Aufbau des Biomeilers findet am Folgetag statt.

Referenten des Ganztagesseminares:

Agrochemieingenieur Walter Witte

Dipl. Biologe Markus Becker

Agenda:

10:00 bis 11:00 Vortrag Walter Witte, Wissenschaftliche Grundlagen für die "Mikrobielle Carbonisierung" 

11:00 bis 12:00 Vertiefung der Grundlagen und „Übersetzung“ in dem täglichen Umgang mit den Grundstoffen


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Was genau ist Humus


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Unterschied Kompost und Humus


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Wie kann man feststellen was man vor sich hat


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Was kann Humus leisten


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Humusmengen und Anwendung zum Bodenaufbau


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Dauer des Humusaufbaus im Boden


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Kann sich Humus im Boden regenerieren?

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Im Kreislauf  Boden - Pflanzen - Tier / Mensch  - Boden

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kann das Wissen um die MC wesentlich zur Effizienzsteigerung der Landwirtschaft beitragen. 

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Nährstoff-Vorrat oder Nährstoff-Verfügbarkeit im Ackerboden sind nicht das gleiche.

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Was passiert bei der Bodenbearbeitung biologisch und chemisch im Boden?

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Organische Reststoffe im Landwirtschaftsbetrieb; Wie können sie besser genutzt werden?

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Wodurch werden die Qualität der Gülle, Biogasgülle, des Stalldungs und Strohkompostes bestimmt.

12:00 bis 13:00 Mittagspause

13:00 bis 14:00  praktische Hinweise zur Umsetzung der Erkenntnisse im täglichen Betrieb. Was bedeuten  die Erkenntnisse der  "MC"  nun für die praktische Landwirtschaft? (Diskussion und Vertiefung der Erkenntnisse mit Herrn Witte, Herrn Knutzen, Herrn Cuhls)


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Erfahrungsbericht der Teilnehmer die am Seminar im November 2012 teilgenommen haben und bereits Kompostmieten nach „Witte“ aufgebaut haben


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Aufbau Biomeiler / Kompostmiete


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Welche technischen Hilfsmittel benötigt man


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Welche Grundstoffe zum Humusaufbau werden eingesetzt


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Was gilt es zu beachten


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Gülle Behandlung


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Substratbehandlung Biogasanlagen

 

14:00 bis 15:00  Diskussion und Erfahrungsaustausch mit Seminarteilnehmern die nach dem ersten Seminar im November 2011 die Ratschläge bereits umgesetzt haben.

15:00 bis 16:00 „Microorganismen zur Wurzelbehandlung und Bodenverbesserung“

Die ertragsteigernde Wirkung der natürlichen Helfer für die Pflanzenwurzel, Bakterien, Mykorrhiza und Trichoderma.

Referent Herr Markus Becker, Bactiva GmbH

Gepräch und Ausklang des Seminartages, Zeit für Gespräche mit dem Referenten und Seminarteilnehmern

An wen wendet sich das Seminar?

Das Seminar richtet sich an Landwirte, Gärtner, Kompostanlagenbetreiber, Biogasbetreiber und allgemein Interessierte.

Im Anschluß findet als eigenständige und zusätzliche Veranstaltung der theoretische Teil zum Aufbau der Biomeiler statt. Der Wokshop zum Aufbau der Biomeiler am darauffolgendem Tag von 09:00 bis 17:00 Uhr.

Kosten: € 120 Seminargebühren Tageskasse, € 95 Frühbucher mit Überweisung bis zum 31.01.2013

Buchung und Kontoverbindung:

info@native-power.de und office@hamhamgmbh, HamHam GmbH,

VR Bank Flensburg-Schleswig BLZ: 21661719 Ktnr.: 6025196

Buchungstext: Veranstaltungsname, Datum und Name des Teilnehmers

Bitte lassen Sie uns wissen auf wen die Rechnung ausgestellt werden soll.

Bei Zahlung am Veranstaltungstag erhalten Sie eine Quittung.

Veranstaltungsort:

27419 Wohnste und 34439 Eissen, Die genaue Adresse wird noch bekannt gegeben

Übernachtung:

Wird noch bekannt gegeben

Der Biomeiler

Die Mehrfachnutzung von Holzgrünschnitt, Humusaufbau und Wärme für die Heizung.

Eine 360 Grad Betrachtung.

Mit einem zusätzlichen Beitrag „mit Wasser Trecker fahren“ (Auto fahren)  zur Nutzung von Wasserstoff-Anlagen in Fahrzeugen, ein Bericht von 320.000 gefahrenen Kilometern.

Datum: 08.02.2013    Zeit: 18:00 bis 21:00  Ort: 27419 Wohnste, Anschrift folgt

Datum: 09.02.2013    Zeit: 09:00 bis 17:00  Ort: 27419 Wohnste, Anschrift folgt

 und

Datum: 22.02.2013    Zeit: 18:00 bis 21:00  Ort: 34439 Eissen, Anschrift folgt

Datum: 23.02.2013    Zeit: 09:00 bis 17:00  Ort: 34439 Eissen, Anschrift folgt

Zusammenfassung:

Der Biomeiler ermöglicht es Holz in mehrfacher Hinsicht zu nutzen, Energie in Form der Heissrotte, als Biogas und als Kompost anstatt es einmalig zu verbrennen. Hinzu kommt die Nutzung heimischer Rohstoffe und Arbeitskräfte sowie der Einsatz des Humus zum Bodenaufbau.

Es handelt sich um eine wirkliche „low tech“ Methode um an 365 Tagen im Jahr 24 Std. lang Wärme zu generieren und nachaltig Humus aufzubauen.

Es werden 2 Biomeiler Typen Vorgestellt,

  • Biomeiler nach Jean Pain mit Grünschnitt und Wasser
  • Biomeiler nach Walter Witte, mit Grünschnitt Stallmist und Gülle

Freuen Sie sich schon jetzt auf einen informativen und nachhaltigen Seminartag.

Referent:

Heiner Cuhls

Heiner Cuhls beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit alternativen Energieträgern, bisher wurden von Ihm und seinen Kursteilnehmern in den letzten zwei Jahren mehr als 40 Biomeiler aufgebaut. Für die Bodenaufbereitung spielt der hochwertige Holzkompost eine erhebliche Rolle. Nebenbei kann ein Hausbesitzer oder Gewerbebetrieb bis zu 4.000 Liter Heizöl sparen. Er berichtet auch über die Anwendung von solarthermischen Anlagen und PV-Anlagen zur Erreichung der Netzunabhängigkeit. www.native-power.com

Agenda 22.02.2013, 18:00 bis 21:00:

18:00 – 19:00, 40 Jahre Biomeiler und seine Anwendung

19:00 – 20:00, der Biomeiler heute, Beschaffung von Grünschnitt und der Aufbau

20:00 – 21:00, der Biomeiler und seine technische Anbindung an die Heizung

Agenda 23.02.2013:

09:00 bis 12:00, „hands on“, Aufbau des Biomeilers nach „Witte“ mit Grünschnitt, Stallmist und Gülle

12:00 bis 13:00 Mittagspause

13:00 bis 13:30 Fahrbericht „Wasser für 320.000 km Strecke“, mit Besichtigung eingebauter Anlagen im PKW. Erfahrungsbericht von Henning Knutzen mit seinem Trecker und Willy Wulff mit seinem PKW

14:00 bis 17:00, „hands on“, Aufbau des Biomeilers

1.) 

Sondierung des Bodens, entfernen von Steinen und Wurzelwerk

2.) 

Festlegen wo das Fernwärmerohr angeschlossen werden soll, den Standort so wählen das die Rohre der Wärmetauscher frei zugänglich sind und außen am Biomeiler angeschlossen werden

3.) 

Die Rohre des Wärmetauschers werden an der Außenseite des Biomeilers zusammengeführt

4.) 

Vorbereiten der Wärmetauscher-Rohrschlangen. Es wird eine Baustahlmatte auf dass benötigte Maß gebracht, z.B. 2,4 x 4,5m. Der Abstand zum Außenrand muss an allen Seiten gleichmäßig ca. 70cm sein. Das Rohr wird in einer Schlange auf den Matten mit Kabelbindern befestigt


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Die beiden Rohrenden müssen so lang sein, dass Sie nach außen ca. 20cm herausschauen


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Die Baustahlmatten werden so ausgelegt, dass sie z.B. ca. 70m Rohr aufnehmen können (bei einem Durchmesser von 5,5m – 1,4m Abstand kommt man auf ca. 70 - 80m Rohr auf der Baustahlmatte


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Die Baustahlmatten werden je nach Bedarf an den Ränder abgetrennt


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Der Rand zum Biomeiler außen muss mindestens 70cm betragen

5.) 

Aufstellen der Elemente der Umrandung/Baustahlmatten/Doppelstegmatten

6.) 

Auslegen des Randes für die Teichfolie, 100mm Drainagerohr

7.) 

An der tiefsten Stelle Ausheben des Bodens für die Wassermulde

8.) 

Einbringen der Maurerwanne oder Ähnliches zur Sammlung des Wassers und für die Tauchpumpe

9.) 

Auslegen der Teichfolie

10.)              

Aufbringen der ersten 50 bis 70cm des gehäckselten Grünschnittes

11.)              

Wässern der ersten Lage

12.)              

Einbringen der ersten Lage Rohr, Abstand zum Außenrand, ca. 70  

cm

13.)              

Abdrücken der Lage, mit Wasser oder Luftdruck

14.)              

Aufbringen der Decklage mit Raschelsäcken

15.)              

Aufbringen der 2ten 50 bis 70cm des gehäckselten Grünschnittes

16.)              

Wässern der Lage

17.)              

Einbringen der 2ten Lage Rohr, Abstand zum Außenrand, ca. 70

cm

18.)              

Abdrücken der Lage, mit Wasser oder Luftdruck

19.)              

Wässern der Lage

20.)              

Aufbringen der Decklage mit Raschelsäcken

21.)              

Auslegen eines Leerrohres zur Aufnahme des Messfühlers für das  

               Thermometer

22.)              

Aufbringen der 3ten 50 bis 70cm des gehäckselten Grünschnittes

23.)              

Wässern der Lage

24.)              

Einbringen der 3ten Lage Rohr

25.)              

Abdrücken der Lage, mit Wasser oder Luftdruck

26.)              

Aufbringen der Decklage mit Raschelsäcken

27.)              

Aufbringen der 4ten 50 bis 70cm des gehäckselten Grünschnittes,  

                letzte Lage

28.)              

Wässern

29.)              

Rohrenden der Wärmetauscher außerhalb des Biomeilers

miteinander verbinden

30.)              

Abdrücken der Rohre, mit Wasser oder Luftdruck

31.)              

Rohre mit der Fernwärmeleitung verbinden

32.)              

Abdrücken der Anlage bis zur Heizung, mit Wasser oder Luftdruck

33.)              

Rohrenden Isolieren, Kasten um die Leitungen am Biomeiler bauen

und mit Dämmung versehen.

34.)              

Messfühler für Thermometer einbringen

35.)              

Thermometer befestigen

36.)              

2 - 4 Tagelang weiter Wässern, mit Überprüfung wie viel Wasser    

sich in der Auffangwanne bildet. Bei Sättigung des Materials Wässerung einstellen. Das Material kann/soll bis zu 70% Feuchtigkeit haben.

37.)              

Rundherum Fegen und Saubermachen

38.)              

Aufräumen

39.)              

Wasser-/Bierflaschen aufmachen

40.)              

Trinken

41.)              

Fertichhhhhhhhhhhh :- ))))

An wen wendet sich das Seminar?:

Das Seminar richtet sich an alle die eine Stellfläche ab 25m² haben und Energie für ein Haus oder Betreib benötigen und denen Kompost und Humus wichtig ist.

Kosten: € 120 Seminargebühren Tageskasse, € 95 Frühbucher mit Überweisung bis zum 14.02.2013

Buchung und Kontoverbindung:

info@native-power.de und office@hamhamgmbh, HamHam GmbH,

VR Bank Flensburg-Schleswig BLZ: 21661719 Ktnr.: 6025196

Buchungstext: Veranstaltungsname, Datum und Name des Teilnehmers

Bitte lassen Sie uns wissen auf wen die Rechnung ausgestellt werden soll.

Bei Zahlung am Veranstaltungstag erhalten Sie eine Quittung.

Veranstaltungsort:

27419 Wohnste und 34439 Eissen,  Die genaue Adresse wird noch bekannt gegeben

Übernachtung:

Wird noch bekannt gegeben

Sonstiges: Geeignetes Schuhwerk und Kleidung, Arbeitshandschuhe sind zu beachten.

 

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