Stallmist, Pferdemist und Gülle Biomeiler

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Heiner Cuhls
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Beigetreten: 25/04/2011

Stall- und Pferdemist, der anaerobe Biomeiler nach "Witte“

Wie so häufig ist der Anlass für einen Irrtum Unwissen, das ist uns auch so widerfahren und wir sind von der Einschätzung ausgegangen das der Biomeiler eine vollständig aerobe Kompostierung durchläuft. Das ist vermutlich so nicht ganz richtig.

Aufgrund des Seminars das wir veranstaltet haben zur „mikrobiellen Carbonisierung“ haben wir durch den Referenten Herrn Witte einige „Erleuchtungsmomente“ beschert bekommen.

Beobachtet, der Natur abgeschaut und in den vergangenen 4 Jahren wissenschaftlich begleitet setzt Herr Witte aerob und gleichzeitig anaerobe Kompostmieten auf die wie der Biomeiler einen hohen Grünschnittanteil haben und mit gärbaren Materialien wie Mist und Gülle durchmischt werden.

Man kann ihn also bauen, den „Witte Mist und Gülle Biomeiler“

Gleich vorweggenommen, ein großes Kompostwerk hat das gesamte Vorhaben auch begleitet und stellt pro Jahr auf Bestellung bereits 1.500t Kompost nach der Witte Methode her. Ebenfalls wurden die Kompostmieten auf Methan- und Lachgas Ausstoß untersucht und auf alle anderen Möglichkeiten von Schadstoff Freigaben ebenfalls, das Verfahren ist vollkommen unbedenklich und produziert gleichmäßig in der Miete verteilten Humus. Die Geruchsbelästigung durch den eingesetzten Mist und die Gülle ist nach 2 Tagen vorüber. Gülle riecht nur wenn sie mit Sauerstoff in Verbindung ist, da durch die „Andere“ Aufbauweise die Gülle nicht mit Luft in Berührung kommt ist auch der Geruch schnell vorüber.

Wir versuchen mal in wenigen Sätzen zu beschreiben was Herr Witte uns in mehr als 6 Stunden zur„Mikrobiellen Carbonisierung“ vermittelt hat:

Der Aufbau von Humus erfolgt in einer aufgesetzten Kompostmiete die nicht belüftet wird in einem Zusammenspiel von aeroben und anaeroben Bakterien und den dazugehörigen Enzymen. Der gesamte Prozess hat feste und gasförmige Phasen mit dem Ergebnis innerhalb von 8 Wochen eingelagerten Kohlenstoff herzustellen. Die Kompostmiete wird bis zu 2 Meter Höhe aufgebaut und stark verdichtet. Der verwendete Mist wird mit viel ligninhaltigem Stoff, Weizenstroh oder Holz vermischt und aufgesetzt.

Seit über 5 Jahren stellt auch das Kompostwerk „Harz Humus Recycling“, mit einer jährlichen Tonnage von 190.000t nach der Methode „Witte“ Humus her. Die von Landwirtschaftlichenbetrieben bestellte Menge nimmt ständig zu und ist in den vergangenen 5 Jahren bereits auf 1.500t/Jahr gestiegen.

Die Kohlenstoffbindung erfolgt über den gesamten Querschnitt der Miete und sammelt sich am Boden. Enzyme sorgen für eine Aufspaltung der Substanzen in eine pflanzenverträgliche Verfügbarkeit aller Stoffe.

Die Ergebnisse der Arbeit im geschlossenen verdichteten anaeroben System haben die begleitenden Studien belegt. Die Humusausbildung führt unter anderem auch zu einer fast ölartigen schwarz glänzenden und zähen Masse die im gesamten Material verteilt aufzufinden ist, sich jedoch hauptsächlich am Boden sammelt. 

Eins steht jedenfalls fest, der Biomeiler mit seiner langen Standzeit von bis zu 2 Jahren ist ein ideales Objekt zum Humusaufbau. Herr Witte hat bestätigt, dass alle begleitenden Messungen seiner Arbeit eine Temperatur von über 50 Grad über den Zeitraum von 12 Monaten belegen. Der wissenschaftlich begleitete Auf- und Abbau seiner Kompostmieten hat gezeigt dass die höchste Temperatur von ca. 55 Grad 80cm von oben gemessen entsteht, zum Boden hin hat man dann Temperaturen von 30 Grad.

Seine Empfehlung ist es die Wärmetauscher von oben gemessen in die Schicht 60cm, 80cm und 100cm einzubringen, ein Wärmetauscher im unteren Bereich macht nur Sinn wenn es sich um einen Biomeiler mit Brauchwasseraufbereitung handelt, da ja das Brauchwasser aus dem Stadtnetz mit ca. 10 Grad ankommt und sich bei dem Durchlauf durch den Biomeilers erwärmt. Somit also den unteren Bereich mit „nur“ 30 Grad bereits nutzen kann. Wird der Biomeiler für eine Heizungsanlage verwendet macht es keinen Sinn in einem Kreislauf das Wasser im Biomeiler eventuell im unteren Bereich „abzukühlen“.

Der Biomeiler nach „Witte“ ist somit die lang gesuchte Antwort für alle Pferdebesitzer die Ihren Pferdemist mit verwenden möchten.

All die landwirtschaftlicvhen Betriebe die zur Gülle Aufbereitung und zum Humus Einsatz nach Witte eine Beratung haben möchten setzen sich bitte direkt mit Herrn Witte in Verbindung. Bitte kurze Mail an uns, info@native-power.de und wir senden Ihnen gern die Kontaktdaten zu.

Ganz besonders erfreulich ist es, dass wir als Native Power durch Herrn Witte sehr fundierte Aussagen erhalten haben wie wir Mist in unseren Biomeiler Prozess mit einbauen können.

Wir werden für die Grünschnitt und Mist/Gülle Rezeptur sowie dem Aufbau eine Bauanleitung erarbeiten und Bald zum Verkauf Anbieten.

Es sind bereits für Februar 2 Workshops und Seminare in Kassel und Hamburg geplant. Halten Sie sich schon mal den 08. + 09. sowie 22.+ 23.02.2013 frei. Schauen Sie für Einzelheiten bitte in unseren Kalender.

 

 

 

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