Frequently Asked Questions

Biomeiler (38)

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Die Frageliste wird ständig ergänzt und überarbeitet und durch neue Erkenntnisse bereichert.

Wir haben jetzt, November 2016 bereits über 100 Fragen die wir in der PDF Datei behandeln und anbieten.

Diese Liste hier auf der Webseite wurde 2012 erstellt und soll als Beispiel dienen. Da wir als Verein alles selbst ausprobieren und Erfahrungen sammeln, fliessen diese in unsere PDF Dokumente mit ein.
Wir bitten um Verständnis, dass die PDF Dokumente einen Preis haben.
Die vom Verein eingenommenen Preise für Produkte und Beiträge sorgen dafür das wir unsere interessante Arbeit fortführen können.

Auf dem Weg vom "ich" zum "wir" sind noch einige Hürden zu nehmen, wir freuen uns darauf Euch bald alles kostenfrei zur Ferfügung zu stellen wenn wir beim wir angekommen sind. :))))

Lieber Gruß
Heiner

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Es handelt sich um einen großen Komposthaufen. Durch aerobe Kompostierung, also unter Zufuhr von Sauerstoff, erzeugt der biologische Vorgang der Kompostierung Wärme. Diese Wärme machen wir uns zu Nutze und entziehen die Wärme für die Heizung. Es handelt sich um einen natürlichen, geruchs- und geräuschlosen biologischen Vorgang.
Bei der Aufstellung des Biomeilers ist grundsätzlich der Mindestabstand zum Nachbargrundstück zu wahren. Da der Haufen beweglich ist und nicht permanent an einem Ort ist oder sich dort befinden muss, ist kein Bauantrag zu stellen. Um umwelttechnischen Anforderungen genüge zu tun, ist es ratsam vorzubeugen und jegliches Argument auszuräumen.
Daher sollte der Boden durch das Versickern von Wasser aus dem Biomeiler geschützt sein. Das Sickerwasser könnte Gerbsäuren aus der Rinde und den Blättern enthalten. Daher bildet man durch Steine einen kleinen Rand. Die Fläche für den Biomeiler deckt man am Boden mit Teichfolie ab. Am tiefsten Punkt gräbt man eine Maurerwanne ein, in der man das eventuell anfallende Wasser auffängt. Das Wasser wird dann per Gießkanne oder Tauchpumpe solange über dem Meiler verteilt, bis es vollständig von der Biomasse aufgenommen wurde.
In der Literatur wird die Verwendung dieses biologischen Prozesses und aller seiner Vorteile zum ersten Mal ausführlich von Jean Pain (*1930 -1981) Anfang der 70er Jahre in dem Buch „Ein anderer Garten“ beschrieben.

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Die biologische Masse aus dem der Biomeiler besteht ist im wesentlichen aus Holzverschnitt, Strauchschnitt oder auch Grünschnitt genannt. Es handelt sich um den Grünschnitt von Blättern und Ästen von Bäumen, die normalerweise nicht für irgendeine Produktion von Holzpellets oder anderen Produkte verwendet werden können. Es handelt sich um reinen Holzabfall.
Der Holzabfall kann beliebig mit anderem biologischen Abfall gemischt werden, daher Biomeiler und nicht nur Holzmeiler. Es muss nur sichergestellt sein, dass bei der Kompostierung keine Verfaulung eintritt. Es muss sich in der Masse immer genug Sauerstoff befinden. Daher ist am praktikabelsten, dass man ca. 75% Holzanteil hat. Die anderen 25% können Presskuchen aus der Pflanzenölherstellung sein oder Rübenschnitzel oder Abfall aus Gemüse und Obst. Bitte aber unbedingt auf eine gute Vermischung achten, um einer Verfaulung vorzubeugen (Geruchsbelästigung) und Übergang in den anaeroben Prozess durch Mangel von Sauerstoff.

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Dafür gibt es mehrere Gründe:

  1. Da Holzabfall, also minderwertiges Material, verwendet wird, ist es sehr preiswert
  2. Alles Material, das wir verwenden, soll feucht sein es ist dadurch zum Verbrennen nicht geeignet
  3. Zur Nutzung des Materials und der daraus gewonnenen Wärme wird keine aufwendige Technik benötigt. Mit wenigen 100 € ist die Wärme fast sofort zu nutzen. (ca. 100 m PE Rohrleitung 1“ und eine Pumpe)
  4. Selbst wenn das Material getrocknet in einer Holzhackschnitzel Heizung verbrannt werden könnte, ist eine solche Anlage nicht unter ca. € 8.000 zu erhalten. Eine vollautomatische Anlage kostet weit mehr als ca. € 12.000.
  5. Der Kompost, der als Endprodukt von dem Biomeiler übrig bleibt, ist ein ganz hochwertiger Dünger, der für den Obst- und Gemüseanbau eine wichtige Rolle spielt.
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Die biologische Masse aus dem der Biomeiler besteht ist im wesentlichen aus Holzverschnitt, Strauchschnitt oder auch Grünschnitt genannt. Es handelt sich um den Grünschnitt von Blättern und Ästen von Bäumen, die normalerweise nicht für irgendeine Produktion von Holzpellets oder anderen Produkte verwendet werden können. Es handelt sich um reinen Holzabfall.
Der Holzabfall kann beliebig mit anderem biologischen Abfall gemischt werden, daher Biomeiler und nicht nur Holzmeiler. Es muss nur sichergestellt sein, dass bei der Kompostierung keine Verfaulung eintritt. Es muss sich in der Masse immer genug Sauerstoff befinden. Daher ist am praktikabelsten, dass man ca. 75% Holzanteil hat. Die anderen 25% können Presskuchen aus der Pflanzenölherstellung sein oder Rübenschnitzel oder Abfall aus Gemüse und Obst. Bitte aber unbedingt auf eine gute Vermischung achten, um einer Verfaulung vorzubeugen (Geruchsbelästigung) und Übergang in den anaeroben Prozess durch Mangel von Sauerstoff.

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  • Verwendung von Abfallholz, das normalerweise schwer zu entsorgen ist
  • Sofort verwendbare Wärme für die Heizung
  • Permanent verfügbare Wärme ohne Verbrennungsanlage, keine Wartung, keine Überwachung der Rohstoffe zum Heizen, kein auffüllen von Öl oder Gas
  • Gut geeignet um eine „unbewachte“ Beheizung eines oder mehrerer Räume vorzunehmen, Ferienhaus, Aufenthaltsraum an Baustellen, Reitställen, Lagerräume, Auto-, Motorrad- und Bootsstellplätzen, Winterwerkstatt für Hobby etc.
  • Keine teure technische Anlage
  • Hochwertiger Dünger für den Obst- und Gemüseanbau
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Ein reiner Holz-Biomeiler wird im Durchschnitt eine Temperatur von ca. 60°C haben. Ein Biomeiler der zu 75% aus Holz und zu 25% andere Biomasse enthält, kann auch höhere Temperaturen von über 80°C erreichen.

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Sie können die volle Temperatur nutzen, wenn Sie die geeigneten Wärmetauscher verwenden. Das kalte Wasser aus dem Boden bzw. aus der Hausleitung tritt mit ca. 10°C in den Holzmeiler ein und wird mit ca. 60°C entnommen.Sie haben also 50°C Wärme gewonnen, das wird technisch als Δ (Delta-T) bezeichnet.
Die Austrittstemperatur minus der Eintrittstemperatur ist das Δ . In diesem Anwendungsfall haben wir ein Δ von 50°C. Ein Biomeiler von 50 Tonnen ⏏ 120 m³, mit ca. 200 m Rohr, im Inneren verlegt, erzeugt kontinuierlich 4 l 60°C warmes Wasser in der Minute = 240 Liter pro Std. das sind ca. 10 kW, der Biomeiler produziert pro Std. die gleiche Wärmemenge wie ca. 1 Liter Heizöl.

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Der frisch aufgesetzte Biomeiler beginnt bereits nach wenigen Tagen Wärme zu entwickeln. Nach ca. einer Woche ist die Temperatur über 20 0C und in weniger als 3 Wochen sollten 60 0C erreicht sein.

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Ein richtig großer Biomeiler von 50 t Material hat im Winter keinen nennenswerten Temperaturverlust. Kleinere Meiler von z. B. 10 t Material haben schon einen Wärmeverlust und können bis zum erliegen des Kompostierungsvorganges abkühlen. Im Frühjahr beginnen Sie dann erneut zu heizen. Wir haben in diesem Winter 2010/11 einen 10 t Meiler beobachtet, der von 60°C im November bei -15°C Außenluft im Januar und Februar, auf 35°C im Biomeiler abgesunken ist.

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Wie lange in einem Biomeiler der Kompostierungsprozess läuft, ist von mehreren Faktoren abhängig:

  • Dem Ausgangsmaterial
  • Der Größe des Haufens
  • Dem Standort

Grundsätzlich wird ein Biomeiler von 50 t zwischen 10 -15 Monaten „arbeiten“.

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Statt einer PE-Rohrschlange oder Wärmetauchers können Sie auch 100 mm bis 200 mm Abflussrohr verlegen. Der Biomeiler muss dann allerdings so dicht am Gebäude stehen, dass das Rohr am Fußboden des zu beheizenden Raumes beginnt. Mit einer Wanddurchführung geht das Rohr dann außen direkt in den Biomeiler. Im Biomeiler wird das Rohr aufsteigend mit einigen Windungen verlegt. Das Rohr wird dann oben mit einer Wanddurchführung in Deckenhöhe in den zu beheizenden Raum geführt. Durch den normalen thermischen Auftrieb wird die kalte Luft am Boden des Raumes angesaugt, im Biomeiler erhitzt und oben unter der Decke erwärmt an den Raum abgegeben.

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Der Biomeiler liefert: Wärme in Wasser, Biogas zur Verbrennung als Flamme und Verbrennung im Motor für Strom.
Der Biomeiler kann neben der Verwendung für die Heizung oder Biogaserzeugung für Einfamilienhäuser an vielen Orten eingesetzt werden. Ferienhäuser, Aufenthaltsräumen an Baustellen, Turnhallen, Kirchen, selten genutzten Gemeindeeinrichtungen und Lagerplätzen.
Der Biomeiler kann auch Rohrleitungen für Trinkwasser frostfrei halten. Oder Trinkwasser temperieren. Das ist für Weidetiere, Reit- und Kuhställe oder sonstige Anwendung in der Landwirtschaft sehr hilfreich.
Eine Zirkulationsleitung entlang der bereits verlegten Wasserleitung mit einer Pumpe, die permanent das Wasser des Biomeilers zirkulieren lässt, ist möglich.

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Ein Hybridmeiler ist ein Biogasmeiler der nicht nur zur Wärmegewinnung, sondern zur Wärmegewinnung und zur Biogas Erzeugung benutzt wird.
Hybrid = 2 fache Nutzung.

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In dem Biomeiler, der Wärme erzeugt, wird ein geeignetes Fass von 1.000 bis 3.000 Litern Fassungsvermögen eingebracht. In diesem Behälter wird Substrat in einem anaerober Prozess (ohne Sauerstoff) zu Biogas verarbeitet.

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Das Biogas wird zum Kochen oder zur Stromerzeugung eingesetzt. Wir haben 2-Flammen-Kocher oder kleine Biogas-Stromgeneratoren für Sie gesucht und geprüft. Ein kleiner Biogas-Stromgenerator kostet weit weniger als € 2.000 und kann zwischen 600 Watt bis 1,2 kW/h erzeugen und verbraucht ca. 0,6 m³ Biogas/Std.

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Das erzeugte Biogas kann in speziellen Kunststoffschläuchen gespeichert werden, extra dafür hergestellte Biogastanks.

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Es sollte nur so viel Biogas hergestellt werden, wie in kurzer Zeit verbraucht werden kann. Die Herstellung von 3 m³ Biogas am Tag sollte ausreichen, um ca. 5 Std. lang 600 Watt über einen Stromgenerator zu produzieren.

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Je nach Größe des Behälters zur Biogaserzeugung muss er mit neuem Substrat gefüllt werden. Wir haben dafür einen Zulauf und einen Ablauf der Substratmasse mit eingeplant. Sie können so kontinuierlich neues Substrat hinzufügen und Dünger entnehmen bei gleichzeitiger Erzeugung von Biogas.

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Da der Biomeiler ca. 10 bis 15 Monate arbeitet (50 t Material = Durchmesser 5m und Höhe von 2,5m) ist es am besten, den Meiler im Oktober aufzusetzen. Dann hat man eine volle Heizperiode vor sich.
Hat man genügend Platz und steht nicht unter Zeitdruck, dann bietet es sich auch an, das im Januar oder Februar zu tun. Zu diesem Zeitpunkt gibt es das frischeste Material an Strauch-/Grünschnitt. Hat man die richtige Menge gewählt und der Biomeiler arbeitet 10 Monate, hat man auch genau zum Start der Gartenbepflanzung frischen Dünger zur Verfügung.
Spielt Platz keine Rolle, kann man auch einen Biomeiler ansetzen und hat bereits den Platz für den Meiler der nächsten Generation vorbereitet, man benutzt also 2 Wechselplätze und ist so vollkommen unabhängig von der „Arbeitszeit“ des Biomeilers.
(Wir gehen hier immer von der Minimum-„Arbeitszeit“ des Biomeilers von 10 Monaten aus es ist jedoch gut möglich das ein Biomeiler auch bis zu 15 Monaten Wärme liefert!).

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.7 (3 Bewertungen)

Unter Umsetzen versteht man, dass das Material aus dem der Biomeiler nach ca. 10 Monaten (bzw. wenn seine Wärme nachlässt), von einem Lagerplatz auf einen anderen Lagerplatz „umgesetzt“ wird. Das ist besonders gut, da man so noch einmal für 2-4 Monate zusätzlich Wärme aus der Biomasse erhält. Der Biomeiler kompostiert nicht an allen Stellen gleichmäßig und es kann sein, dass ein Biomeiler nach 10 Monaten nachlässt, obwohl noch nicht alles kompostiert ist. Also wird das Material umgesetzt, frisch gewässert und die Restenergie wird dem Meiler entnommen.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.5 (2 Bewertungen)

Liefert der Biomeiler keine Wärme mehr, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der Kompostierungsprozess abgeschlossen und aus dem Holz wurde Dünger. Der Dünger kann dann für den Garten verwendet werden. Der Meiler kann auch noch einmal umgesetzt werden und mit erneuter Bewässerung würde er sicherlich noch einmal für 2 – 3 Monate Wärme liefern und man würde auch eine vollkommene Kompostierung erreichen. Bei der Menge des Materials kann es gut sein, dass sich nicht alles Material gleichmäßig zersetzt.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 3.7 (3 Bewertungen)

Der Holzkompost hat neben den hohen Mineralstoffanteil die Eigenschaft, das Wasser in den Beeten zu halten bei gleichzeitiger Abgabe von Dünger an den Boden. So wird sichergestellt, dass für die Beete wenig Wasser gebraucht und gleichzeitig für die optimale Verteilung des Düngers gesorgt ist.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)

Unbedingt die Nachbarn in die Planung mit einbeziehen um Unverständnis oder Neidreaktionen zu verhindern bzw. diesen vorzubeugen. Mindestabstand zum Nachbargrundstück einhalten. Boden mit Folie abdecken, um eine Grundwasserbelastung zu vermeiden, damit ist auch einer möglichen Prüfung vom Bauamt sofort der Wind aus den Segeln genommen.
Grundwasserverunreinigung wäre der einzige Grund, einen Komposthaufen zu verbieten. Grundsätzlich ist ein Komposthaufen beweglich und kein Bauwerk und bedarf somit keiner baurechtlichen Genehmigung.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 3.5 (4 Bewertungen)

Es handelt sich um so genannten Strauchschnitt, der am häufigsten im Winter zur Verfügung steht. Zwischen Januar und März sieht man die großen Haufen an Landstraßen und Autobahnen. Bauhöfe und Abfallhöfe der Gemeinden haben meistens zu viel davon und wären für eine preiswerte Entsorgung dankbar.
Die Schnitzel sollten aus einem Häcksler kommen, der mit einem Rotationsmesser das Material verarbeitet. Die Schnipsel sollten ca. 6 cm lang sein. Das Material sollte möglichst feucht sein und bis zu 3 Tagen gewässert werden. Holz kann bis zu 70% Feuchtigkeit aufnehmen.
Sollten Sie nur abgelagertes Material zur Verfügung haben, versuchen Sie, es mit frischem Material zu mischen. Auf alle Fälle gut und lange wässern. Das Wasser aus dem Meiler an der tiefsten Stelle des Bodens in einer Wanne auffangen und per Gießkanne oder Tauchpumpe erneut über dem Meiler verteilen, bis das Holz alle Feuchtigkeit aufgenommen hat. Bitte benutzen Sie unbedingt das Sickerwasser aus dem Biomeiler, da sich in dem Wasser alle Bakterien befinden, die die Kompostierung benötigt.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (2 Bewertungen)

Ja, Sie können die Materialien wie Rohre, Wärmetauscher, Teichfolie, Tauchpumpe, Biogasbehälter, Fernwärmeleitung und Pumpe jahrelang benutzen.

Somit haben Sie einmal Kosten von ca. € 3.300 bei einem Wärme Biomeiler und bei einem Wärme- und Gas-Biomeiler, also einem Hybrid-Meiler von ca. € 4.300.

Den einmaligen Anschluss an die Heizungsanlage können Sie mit ca. € 800 ansetzen.

Die Menge des Grünschnitt, Mulch, Holzhackschnitzel richtet sich nach Ihrer Bezugsquelle, und könnte so um die € 9 srm (Schütt-Raummeter, März 2011), bzw. € 30 t liegen. (Der srm wird mit ca. 300-350 kg Gewicht angegeben). Also bei einem 50 t-Meiler ca. € 1.500.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 3.3 (3 Bewertungen)

Wir begeben uns jetzt mal in den Bereich der Berechnungen und um es für alle verständlich zu halten runden wir mal ab und treffen auch einige Annahmen. In der folgenden Rechnung gehen wir vom schlechtesten Fall aus und ziehen insgesamt noch einmal 50 % der gesamten Werte als Sicherheitssumme ab:

Also: trockenes Stammholz hat pro kg einen Brennwert von 5 kW, in einem Holzofen verbrannt, der einen Wirkungsgrad von 80% hat, liefert uns das 1 kg Holz 4 kW Wärme. Der Holzmeiler von 50 t bzw. von 150 srm/m3 (Schütt-Raummeter/m³ Kubikmeter) kann also auch nicht mehr als 50.000 x 5 kW Wärme liefern, theoretisch also 250.000 kW. Da die 50 t nicht aus Stammholz sind und die 50 t stark wasserhaltig sind, nehmen wir nur einen Holzanteil (bezogen auf Stammholz) von 25 t an, also hat der Biomeiler einen theoretischen Brennwert von 125.000 kW.

Davon hat er einen Wirkungsgrad von 75%, da durch die große Oberfläche Wärme verlustig geht. (Die Oberfläche vom Biomeiler verfilzt bis zu ca. 20 cm Tiefe und bildet eine natürliche Isolierung, daher dringt von außen wenig Feuchtigkeit ein und von innen nur wenig Wärme nach außen. Der Verlust durch Wind und Umgebungstemperatur ist relativ gering). Also gehen wir mal von ca. 80.000 kW aus = Wirkungsgrad von 75%.

Im Biomeiler unseres Beispiels sind 200 m 1“-PE-Rohr als Wärmetauscher verlegt, der Wasserinhalt beträgt je 1 m 0,5 Liter, also haben wir 100 Liter Wasser im Biomeiler als Speicher. Unser Wasser kommt mit 10° C an und heizt sich um 50° C auf 60° C auf (Δ von 50° C).

So haben wir im Wasser je 1 Liter 50 Watt. Zur Vereinfachung nehmen wir an, je 1 Liter Wasser um 1° C erwärmt = 1 Watt Wärme, das ist bei 50° C Temperatur-Differenz (10° C kaltes Wasser tritt in den Biomeiler ein und hat am Auslauf 60° C Wärme. Das Wasser wurde also um 50° C aufgeheizt) = 50 Watt/Liter. (Die genaue Formel lautet, 1 kg Wasser x 4,18 kJ x Δ/Temperatur (50° C), das wären dann 58,05 Watt).

Der Biomeiler liefert 4 l Wasser in der Minute, das sind also 4 Liter mit 50 Watt x 60 min = 12 kW. Die 12 kW x 24 Std sind 288 kW am Tag und das mal 10 Monate die der Biomeiler mindestens „arbeitet“ haben wir also 288 kW x 300 Tage = 86.400 kW. Damit kommen wir an den bereits oben theoretisch errechneten Wert. Der Meiler ersetzt somit 8.600 Liter Heizöl und das mal ca. € 0,80 = € 6.880 (Öl Tagespreis vom 11.03.2011).

Nun rechnen wir für die Skeptiker noch mal 30% Abkühlung durch die Umwelt und sonstige Verluste heraus und haben dann innerhalb von 10 Monaten Biomeiler-Betrieb 6.000 Liter Öl oder € 4.800 erwirtschaftet.

(Wir haben mit dem äquivalent von 25 t Stammholz gerechnet, abzüglich 25% Verlusten dann mit 50 Watt anstatt 58,05 Watt und nochmals 30% Verluste abgezogen um auch wirklich auf der ganz sicheren Seite zu sein).

Gehen wir von Rohr, Pumpe, Steuerung und Kleinmaterialien und einen Anschluss an die Heizungsanlage von einmalig € 3.300 aus und kaufen Sie Ihre Holzhackschnitzel für € 30 die Tonne (x 50t = € 1.500), hat sich der Biomeiler bereits in einer Heizperiode amortisiert und die Materialien wie Rohr und Wärmetauscher stehen Ihnen in den kommenden 10 Jahren noch zur Verfügung. Worauf warten Sie noch?

Die obige Rechnung nun noch mit den vollen Werten und ohne Abzüge und Rundungen: 4 Liter Wasser mit 60° C, Δ von 50° C = 58,05Watt/Liter x 4 x 60 min. = 13,932 kW x 24 Std. = 334,368 kW/Tag x 300 Tage = 100.310,4 kW in 10 Monaten, bzw. 10.000 Liter Heizöl bei einer Laufzeit von 10 Monaten).

Wie immer beeinflusst der Preis je Liter Öl und die Beschaffung des Strauchschnitts die Kalkulation erheblich.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 3.6 (8 Bewertungen)

Ja, sie können einen Biomeiler „schlüsselfertig“ kaufen. Ein 50 t Biomeiler aus Grünschnitt mit 200 m PE-Rohr 1“, an die Heizung angeschlossen, mit bis zu 20m Fernwärmeleitung über dem Boden verlegt, kostet Sie von einem zertifiziertem Partner installiert, ca. € 4.800. Darin enthalten sind Arbeitszeit und Material als einmalige Kosten von ca. € 3.300. Der Grünschnitt ist mit ca. € 1.500 berechnet. (Je nach Bundesland und Beschaffungsmöglichkeit, kann das Biomaterial im Preis variieren). Das installierte Material für den Wärmeaustausch und die Heizung können sie in den Folgejahren weiter verwenden.
Fragen sie Ihren zertifizierten Lieferanten auch nach einem 5 Jahres Abo. Dem 5-Jahres-Sorglos-Paket. Z.B. für ein Einfamilienhaus mit einem Heizölbedarf von bis max. 3.000 Liter, pro Jahr im Abo € 1.960. Das entspricht einem angenommen Heizölpreis von € 0,65/L über 5 Jahre. Inklusive Auf- und Abbau sowie den An- und Abtransport des Grünschnitts und Düngers.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.5 (2 Bewertungen)

Ja, unbedingt. Wir bieten Ihnen alle Informationen, Seminare und Hilfe vor Ort, wenn Sie einen Biomeiler bauen wollen. Viele Hände und los geht es. Die Stückliste eines Biomeilers können Sie über unsere Webseite www.native-power.de bestellen.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)

Die erste Frage die sich stellt ist: Verwende ich Wärmetauscher oder Rohre. Rohre sind preiswerter und führen mehr Wasser im Verhältnis zur verlegten Länge. Rohre sind aber schwieriger aus dem fertig kompostierten Haufen zu entfernen. Am einfachsten zu verlegen ist eine langsam ansteigende Schnecken – Rohrführung. Am Boden beginnend von innen nach außen und nach oben aufsteigend. Diese Rohrverlegung ist jedoch bei dem „Umsetzen“ vom Biomeiler oder bei dem Abbau des Biomeilers schwieriger zu entfernen.
Etwas aufwendiger ist die horizontale Verlegung des Rohres, vom Boden Aufsteigend um einen Kern gewickelt. Diese Rohrführung lässt sich leichter beim „Umsetzen“ oder bei dem Abbau des Biomeilers entfernen.
Die Verlegung von Platten-Wärmetauschern ist am einfachsten, wenn der Biomeiler gebaut wird und auch am einfachsten bei dem „Umsetzen“ oder bei dem Abbau des Biomeilers zu entfernen. Die Platten-Wärmetauscher bei 8 m3 kosten ca. € 800 / PE-Rohr von 200 m Länge und 1“ Stärke kostet ca. € 360 (Preise März 2011).

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)

Der Wasserkreislauf des Biomeilers wird an den Vorlauf und Rücklauf der Heizungsanlage angeschlossen. Er kann auch als Kreislauf an den Wärmetauscher eines Solarspeichers angeschlossen werden. Als Steuerung wird ein einfacher Fühler am Vor- und Rücklauf verwendet, der die Pumpe an- oder abschaltet. Eine Fernwärmeleitung mit Isolierung wird zwischen Haus und Standort des Biomeilers verwendet. (ca. € 40 pro m Fernwärmeleitung).

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 3 (3 Bewertungen)

1.) Frage zur Anwendung, was genau benötige ich?

  • Wärme
    • als Wasserheizung
    • als Luftheizung
  • Gas
  • Strom

2.) Als:

  •  Zusatzenergie
  • Als einzige Energie 

3.) Für wie viele Monate:

  • 10 Monate
  • bis 15 Monate 

4.) Fragen zum Standort:

  • Windgeschützt
  • Abstand vom Nachbarn
  • Abstand vom Gebäude
  • Größe des Platzes 

5.) Wie bekomme ich den Biomeiler?

  • Selbst gebaut
  • Oder komplett geliefert

6.) Woher bekomme ich das Biomaterial?

  • Vom Bauhof
  • Von den Nachbarn
  • Vom Holzhändler 

7.) Woher bekomme ich das Material für die Wasserführung etc.?

8.) Woher bekomme ich Bauanleitung und Hilfestellung?

9.) Gibt es Seminare zum Thema?

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)

Ruft man bei einem der etablierten Holzhändler an und schildert, das man einen Biomeiler aufsetzen möchte, stößt man zu 95 % auf Unverständnis. Kurz und knapp ist die Antwort „Das geht nicht!“
Um sich diesen ganzen Frust zu ersparen, sind wir dazu übergegangen, nach Holzhackschnitzeln für einen Weg, eine Platzabdeckung zu fragen. Der Verkauf geht über m3. Die Preise sind (März 2011) je m3 sehr unterschiedlich von € 28 bis € 38 habe wir alle möglichen Auskünfte bekommen. Dann haben wir herausgefunden, dass das Material aus Stammholz ist, also qualitativ viel zu hochwertig.
Somit sind wir dann zu der richtigen Fragestellung gekommen „ haben Sie möglichst frischen Grünschnitt, Strauchschnitt gehäckselt“, ca. € 8 srm/m3. Dieser Grünschnitt, Strauchschnitt ist am besten bei den Abgabestellen der Gemeinden bzw. auf Bauhöfen zu erhalten. Meist zur Selbstabholung und dann kostet das ganze nur noch € 4.
Der m3 Grünschnitt, Strauchschnitt wiegt ca. 300 kg bis 350 kg und wird in der Menge von 40m3 angeboten. Das ist das Fassungsvermögen eines Normcontainers. Die 40 m3 haben dann also ca. 12-14 Tonnen Gewicht. Für einen Biomeiler (50 t für 10 Monate), der 6.000 Liter Öl ersetzen soll, benötigen wir also ca. 4 Containerladungen. Dann noch ordentlich wässern, 3 Tage lang, und das Holz hat dann bis zu 75 % Wassergehalt, das ist sehr wichtig!

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.5 (2 Bewertungen)

Der Biomeiler ist ein großer Komposthaufen, der durch den biologischen Prozess der Kompostierung unter Nutzung von Sauerstoff die Biomasse zersetzt. In diesem Prozess wird Wärme frei, die wir für unsere Heizung nutzen.
Mittels Rohren, die in dem Biomeiler liegen, ziehen wir die Wärme ab und leiten sie unserer Heizung zu. Es werden ca. 100 bis 200 m Rohr im Biomeiler verlegt. Wie eine ansteigende Schlange von innen nach außen und von unten nach oben.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.5 (2 Bewertungen)

Ein Händler, der zertifiziert ist, hat alle Baumaterialien und auch einen Biomeiler, den Sie sich im Betrieb ansehen können. Er ist in der Lage, Ihre Fragen zu beantworten und Ihnen einen „schlüsselfertigen“ Biomeiler zu liefern.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4 (3 Bewertungen)

Da wir im Moment im Aufbau eines Händlernetzes sind, gibt es zurzeit nur wenige zertifizierte Händler, die Sie auf unserer Webseite finden.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 3 (3 Bewertungen)

Ein Händler, der zertifiziert ist, hat alle Baumaterialien und auch einen Biomeiler, den Sie sich im Betrieb ansehen können. Er ist in der Lage, Ihre Fragen zu beantworten und Ihnen einen „schlüsselfertigen“ Biomeiler zu liefern.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 2.5 (4 Bewertungen)
Webseite (1)

Fragen zur Webseite, die Benutzung, Anmeldung, Konten, etc.

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Dieser Bereich befindet sich in der Vorbereitung und soll bis zum 15.01 2017 abgeschlossen sein.

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